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Vielleicht..

Eine unzählige Selbstbeschreibung.

Du über mich und ich über dich.

Ich bin so gewöhnlich wie du. Nichts Besseres. Und nichts Schlechteres. Ich hebe mich nicht hervor. Überhaupt nicht. Am liebsten geh ich unter, in der Masse. Ich bin 18. Volljährig. Wow. Erwachsen sagt man dazu. Und niemand hat gesagt, dass es viel härter ist als vorher. Ich bin ein Stadtmensch. Mich gibt’s überall. Mal hier und mal da. Ich bin kein Mensch, den man einsperren kann. Die größte Scheiße baut man zuhause. Da fangen Probleme erst an. Von Problemen hab ich eine Ahnung. Das kann ich ungelogen sagen. Ich weiß, wie man welche bekommt. Ich weiß wie man sich verhalten muss, um richtig aufs Maul zu fallen und sogar wie man’s verhindert. Ich kann dir sagen, was du falsch machst. Mir selbst nicht oft und wenn, ich höre nicht drauf. Entscheide aus dem Bauch heraus.

Ich kann wahnsinnig viel reden. Über Gott und die Welt, ohne jemanden irgendwas wichtiges zu verraten. Leute lernt man ständig kennen. Überall. Im Prinzip bedeuten Bekanntschaften nichts. Was nützen Namen? Ich lese gerne. Wenn ich Zeit habe, kann ich mich einen Tag nur damit beschäftigen. Bücher haben was unbeschwertes. Vergiss alles um dich herum und fühle mit. Dann sieht alles nicht mehr so erbärmlich aus. Genauso wie Musik. Musik gibt es zu jedem Anlass. Zu was kann man besser heulen und lachen und und und. Ich sammle Musik in meinem ipod, wie Andenken. Mit Lieder verbindet man soviel. Das wichtigste sind die Texte, sogar Rap ist gut mit den richtigen Worten.

Ich brauche viel zum Leben. Ein Bestandteil ist Nähe. Ich muss mich manchmal einfach umarmen lassen. Von Menschen, die ich mag. Ich mag nicht viele Menschen, nicht weil es nicht genug gibt, die nicht nett wären. Aber mögen, ist wirklich schon viel, was man gibt. Meine Freunde, sind unglaubliche und liebenswerte Menschen. Ein Haufen Spinner. Sie sind die, die mich konstruktiv kritisieren, wenn sie wütend auf mich sind. Menschen ,die mich mit sinnlosen Schimpfwörtern beschimpfen bedeuten rein gar nichts. Die Menschen, die meine Freunde sind, sind weiter drin alles jeder andere. Sie schreien mich an und nennen mich krank und heulen um mich und schlagen auch schon mal zu. Aber mehr kann einem ein Mensch nicht geben. Wenn mir jemand sagt, dass er mich liebt, hat er meinen Hass sicher. Heuchler. Das seh ich nicht als lustig an. Erich Kästner hat mal gesagt, dass das Problem beim Lieben ist, dass man eher Angst hat, dass man nicht geliebt wird, als dass man selbst nicht fähig ist zu lieben. Das sehe ich als richtig an. Wahre Worte. Es ist soviel leichter jemanden zu lieben, denn das hängt nur von einem selbst ab. Und trotzdem, auf leere Worte vertraue ich nicht. Sagt so was zur Wand.

Ich gehe im Moment arbeiten, lebe bei Freunden und versuche alles sogut wie möglich unter einen Hut zu bekommen. Morgens habe ich meistens Kopfschmerzen und Magenkrämpfe. Manchmal setzt mein Kopf sogar manche Erinnerungen aus und ich kann nicht zuordnen wo ich bin und was passiert ist. Manchmal find ich’s sogar gut. Es gibt Sachen ,an die will ich mich nicht zurückerinnern. Ich sehe das Leben als Herausforderung. Wieso sagen Mensch, dass das Leben so einfach sei und trotzdem sieht man kaum jemand glücklich durch die Straße laufen und auf eine neue Episode warten. Sonderheit. Ich bin ein Mensch, der Tatsachen akzeptiert, aber noch immer sehr oft über das „wenn“ nachdenkt. Ich versuche manchmal durchzugehen, wie manches gelaufen wäre, wenn ich manchmal anders gehandelt hätte, nicht an Orte gegangen wäre oder eben nichts gesagt hätte. Und ich weiß, dass egal ob man es ändern würde, es immer alles auf das Selbe hinauslaufen würde. Wenn du heute etwas schlimmes verhinderst, es kann dich morgen noch viel härter treffen. Sachen passieren und das formt uns doch.

Ich sehe Menschen sehr oft neutral. Ich bin niemand, der dich verurteilt, weil du einmal was Dummes getan hast oder weil du eingebildet guckst. Manche Menschen lernt man nie so kennen ,wie sie wirklich sind und das heißt noch lange nicht, dass sie schlecht, eingebildet und link sind. Wenn mich meine Freunde nach dem beurteilen, wie ich manchmal bin, wenn sie mich abends treffen, dann hätte ich niemanden. Fassaden sind immer da, ganz natürlicher Schutz.

Naja sonst gibt es nicht mehr viel, was ich über mich sagen könnte. Vielleicht noch, dass ich Sachen, oft beginne, aber nicht zuende bringe. Tja, zickig kann ich sein und manchmal auch verletzend. Manchmal tu ich’s nicht bewusst und es tut mit Leid. Ich hab selbst Angst innen verletzt zu werden. Ich hab immer Angst, dass jemand um die Ecke kommt und mir wehtut. Ich versuche Menschen ,die das können zu meiden. Niemand zu einem Menschen zu machen, der mich verletzen kann. Mit Körperlichen Schmerzen kann ich hingegen gut umgehen.

Ich hasse niemand wirklich und hoffe nicht das irgendwem was schlechtes passiert, aber manchen Menschen kann ich nichts gutes mehr wünschen. Ich bin nicht der Mensch, mit dem man sich anfeinden sollte. Ich räche mich härter, als mich jemand treffen kann.

Gott sonst tue ich soviel Mist und einige gute Sachen. Und diese Scheiße ist schon wieder viel zu lang.




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